Kiso Fukushima @Nagano

narajuku, shukubamachi, alte japanische Häuser

Kiso-Fukushima

Von Nagoya aus erreicht man die Präfektur Nagano nach etwa drei Stunden Fahrt über die Chūō-Autobahn. Kiso-Fukushima liegt in der Stadt Kiso in der Präfektur Nagano und ist ein geschichtsträchtiger Ort, der vor allem als ehemalige Poststation Fukushima-juku an der historischen Handelsstraße Nakasendō bekannt ist. Entlang des Kiso-Flusses finden sich Überreste des alten Kontrollpostens, traditionelle Straßenzüge sowie die für die Region typischen Kiso-Lackwaren.

Zum Mittagessen besuchten wir das Soba-Restaurant Oginoya, das in einem im Meiji-Zeitalter erbauten traditionellen Wohnhaus untergebracht ist. Gleich am Eingang kann man beobachten, wie die Soba-Nudeln frisch zubereitet werden. Im Inneren öffnen sich ein großer Tisch rund um eine Feuerstelle, eine hohe Decke und eine dekorative Treppe, die den besonderen Charakter des alten Hauses unterstreichen. Heute werden die umgebauten Lagerhäuser auch als Gästeunterkünfte genutzt. Die warme Soba überzeugte mit einer kräftigen Bonito-Brühe und einer leicht sämigen Konsistenz, die den Körper wohltuend aufwärmte.

Nach dem Essen kehrten wir in ein nahegelegenes Sake-Geschäft ein und genossen eine Verkostung an einem Tisch aus einer einzigen Holzbohle. Bald stellte sich eine angenehme Beschwingtheit ein, und so schlenderten wir leicht beschwipst durch Narai-juku. Beim Spaziergang durch die gut erhaltene Poststadt kauften wir bei einem lokalen Küfer einen handgefertigten Reisspeicher, den wir künftig auch bei einem Sushi-Menü verwenden möchten.

Am Abend besuchten wir das Chanko-Nabe-Restaurant Tatsunoya, das von einem ehemaligen Sumō-Ringer aus Kiso-Fukushima betrieben wird. Der original zubereitete Chanko-Eintopf war reich an Zutaten, voller Gemüse und wurde in einer hausgemachten Spezialsoße mit Meeresfrüchten serviert. Auch Beilagen wie gegrillte oder frittierte Yamame-Forelle waren hervorragend.

Auf dem Rückweg machten wir Halt an der Raststätte Komagane und probierten die regionale Spezialität Sauce-Katsu-don. Während in Nagoya Miso-Sauce üblich ist, besticht diese Variante durch eine leicht süßliche Soße, die das knusprige Kotelett umhüllt, ohne seine Textur zu verlieren – ein köstlicher Abschluss der Reise.

木曽福島

名古屋から中央道を走り、およそ3時間で長野県に到着する。木曽福島は、長野県木曽町に位置し、中山道・福島宿として知られる歴史ある町だ。木曽川沿いに広がるこの町には、関所跡や古い町並みが残り、木曽漆器をはじめとした伝統文化が今も息づいている。

昼食は、明治時代に建てられた古民家で営業する蕎麦屋「おぎのや」へ。入口で蕎麦を打つ様子を横目に店内へ入ると、囲炉裏を囲む大きなテーブル、高い天井、そして飾り階段が印象的な空間が広がる。現在は蔵を改築し、民泊も営んでいるようだ。温かい蕎麦は、鰹出汁がしっかりと効き、ほどよいとろみがあり、冷えた体を芯から温めてくれた。

食後は近くの酒屋に立ち寄り、一枚板のテーブルで利き酒を楽しむ。気がつけばすっかりほろ酔い気分となり、そのまま奈良井宿を散策することに。千鳥足で歩く石畳の街道は、どこか懐かしく、穏やかな時間が流れていた。道中、地元の桶屋で作られた米櫃に出会い、熟考の上で購入。寿司のコースでも使ってみたいと思っている。

夜は、木曽福島出身の元力士が営むちゃんこ鍋屋「辰野や」へ。本場仕込みのちゃんこ鍋は具沢山で、野菜もたっぷり。海のものが入った特製の自家製ダレにつけていただくスタイルで、滋味深く、体に染み渡る味わいだった。ヤマメの塩焼きや唐揚げなどのサイドメニューもどれも美味しく、お酒も進んでいく。

帰り道には駒ヶ根サービスエリアに立ち寄り、この地方の名物であるソースカツ丼を味わう。名古屋では味噌ダレが定番だが、少し甘めのソースをまとったカツ丼は、衣のカリッとした食感を残したままで、食べ応えがありながらも後味が軽い。旅の締めくくりにふさわしい一杯だった。

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert